podcast university osnabrück: zwei…Tag 1

Zum zweiten Mal findet die podcast university an der Uni Osnabrück statt. Diesmal ists mir möglich, dran teilzunehmen und ich kann bereits nach dem ersten Tag sagen: es lohnt sich dabei zu sein. Auch wenn die Vorträge – wie es sich für PodcasterInnen gehört – im Nachhinein abrufbar sein werden. Hier wird ein sehr komplexes technisches System inkl. automatisiertem Workflow zur Veröffentlichung auf der internen Lernplattform stud.it und auch auf öffentlichen Webseiten, wie lernfunk.de. Das Ergebnis ist technisch hervorragend, für Mikrolernen durch Sequenzierung geeignet. Allerdings macht die Komplexität das System auch anfällig und erfordert im Hintergund viel Hardware und Personen-Ressourcen.

2 - keynote

podcast university:2 - keynote

Bereits der Eingangsbeitrag (keynote) von Prof. Dr. Oliver Vornberger brachte Einblick in das methodisch didaktische Potential von Podcasts aber auch in seine persönlichen Erfahrungen aus der eigenen Praxis.

Vom ersten Tag möchte ich folgende Vorträge hervorheben:

Britta Schwieters, Martin Ellermann, Paul John, Universität Bielefeld

Interessant einerseits für literaturinteressierten Menschen, aber auch für alle LehrerInnenbildnerInnen im Fachbereich Deutsch. Hier werden aktuelle und spannende Wege begangen mit geringem technischem Aufwand begangen – sozusagen technischer low level Zugang mit hohem inhaltlichen und qualitativem Output. Es lohnt sich da auch die fertigen Sendungen anzuhören.

Spannend da bildungstalk.de inhaltlich nicht direkt an eine Vorlesung oder ein Seminar angekoppelt ist sondern ausgehend von den Interessen der Studierenden pädagogische Themen aufgreift. Allerdings blieb es leider in der Präsentation an der Oberfläche. Erst im Pausengespräch kam es zur Transparenz des methodisch-didaktischen Hintergrunds: der Prozeß des Produzierens, die damit zusammenhängende Recherche beinhaltet den eigentlichen Lernprozeß. Das Ergebnis (der Podcast) ist schön und brauchbar – noch spannender ist allerdings der vorhergehende Prozeß – Einblick in den Verlauf und  die Ergebnisse dieses Lernprozesses gibt es allerdings nur passwortgeschützt. Hier liegt doch noch einiges an implizitem Wissen, das Wert wäre explizit gemacht zu werden. Das damit verbundene situative Lernen bietet die Grundlage für neue methodisch didaktische Zugänge.

Interessant ist hier der simple technische Aufnahmeworkflow. Leider basierend auf Apple. Denke aber das sollte auch plattformunabhängig machbar sein. http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung

Leider liessen sich die Videostreams im mp4 Format trotz erforderlicher Plugins auf meinem  Laptop nicht wirklich abspielen und die Bildqualität (Auflösung) war auch nicht grad überzeugend. Die flv Versionen inkl. Präsentationen sind zwar abspielbar, aber viel zu klein. da werden die Folien tw. unlesbar.

Interessant – die detaillierte Evaluation der blended learning Lehrveranstaltung: http://www.ecs.fh-osnabrueck.de/hybrideslernen.html

Nach 6 Stunden Vortrag – sicherlich die schwierigste Zeit um noch was zu präsentieren.

Aber dennoch solls nicht unerwähnt bleiben, da sich der Beitrag mit dem Versuch neue Lernkulturen zu entwickeln beschäftigt:

Learning by Podcasting – Podcasts als mediale Entwicklungswerkzeuge für Kompetenzen
Frederik G. Pferdt, Universität Paderborn

Endlich ein partizipativer Zugang. Der Lernprozeß wird in den Mittelpunkt gestellt.

siehe dazu auch den Blog zum LearnLab.

Unbedingt merken…

Mehr zu den einzelnen Vorträgen ist im Blog Theleprompt zu finden.

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