partizipation 2.0 – literadio

Auf der „Unconference – Partizipation 2.0“ – meine Eindrücke sind in zwei vorangegangenen Postings nachzulesen –  hatte ich auch Gelegenheit das Projekt „literadio“ vorzustellen. Heinz Wittenbrink hat darauf in seinem Blog „lost and found“ Bezug genommen (Danke für die Zusammenfassung).

Möchte hier nur ergänzend festhalten:

* Der „Frame Alarm“ wird demnächst behoben sein – wenn nämlich die website von ihrer Testurl auf den „Heimserver“ übersiedelt ist – was hoffentlich demnächst erledigt sein sollte ;))

* „literadio“ content soll auch für die Nutzung im Schulbereich aufbereitet werden. Die im Archiv zu findenden Beiträge könnten zum Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Literatur im Unterricht werden – dies beinhaltet auch die kommunikative Auseinandersetzung mittels Web 2.0 Technologien – z.B. wären Podcasts von SchülerInnen als verbale Antworten oder Weiterführungen wünschenswert, die dann wiederum selbst als archivierte Beiträge auf „literadio“ zu finden sein könnten.

* last but nor least: Warum der kontrollierte und nicht völlig offene Zugang zum upload (wie z.B. auf You Tube) ? Erstens soll die Plattform und der Content im Besitz der UserInnen (Mitglieder) verbleiben. „literadio“ möchte lediglich die nichtexklusiven Nutzungsrechte der Beiträge unter Creative Commons Lizenzen. Dies wird nur durch entsprechende Nutzungsverträge möglich. Diese Nutzungsvereinbarungen müssen die zum upload berechtigten UserInnen klarerweise auch gegenüber Dritten (z.B. AutorInnen und Verlagen) abklären. Dies ist zwar manchmal mühsam aber letztlich haben alle Beteiligten was davon.

Mir erscheint es sehr problematisch Inhalte auf Server zu stellen, deren BesitzerInnen dann einfach die Plattform samt Content weiterverkaufen können. Andererseits soll auch für die UserInnen Rechtsicherheit geschaffen werden, was sie denn mit den Beiträgen tun dürfen.

Copyleft statt copyright. Transparenz und weitestgehende Nutzungsrechte unter Wahrung der Rechte Dritter bei den Nutzungsbedingungen ermöglicht erst tatsächlich Open Content Strategien zur Vernetzung und Partizipation. Dabei geht es nicht um Kommerzialisierung sondern um Vergesellschaftung im Rahmen einer kapitalistischen Gesellschaft.

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