Qualifizierung von LehrerInnen

Im Juni 2007 wurde die „Erklärung von Leipzig“ (pdf, 1 Seite) von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD– Österreich), dem Dachverband Schweizer LehrerInnen und Lehrer (LCH) sowie dem bundesdeutschen Verband Bildung und Erziehung (VBE) unterzeichnet. Es wird darin von den LehrerInnenvertreterInnen eine gleichwertige Ausbildung der LehrerInnen aller Schultypen auf Masterniveau gefordert. Eine durchaus wünschenswerte und unterstützungswürdige Forderung.
Ob dies die gerade neu gegründeten Pädagogischen Hochschulen unter Zugzwang bringt, wird sich noch zeigen. Dort endet die Ausbildung nämlich vorerst mit Bachelorgrad. Aufbauende Masterlehrgänge sind derzeit  z.b. an der PH Wien „in Planung“. Hier wirds vermutlich auch in den Unis/FH dann Reaktionen geben, da Mastergrade bislang in Ö nur dort erlangt werden können. Sollten die PHs hier entsprechende Angebote entwickeln und auch umsetzen können, entsteht eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu den Angeboten der Unis.

Unklar ist jedoch, wie das mit den Qualifizierungen in Bezug auf die  AHS  und die APS aussieht. Sind AbsolventInnen von PH -Masterstudien auch berechtigt an der AHS zu unterrichten ? Ändert sich etwas in der Entlohnung von APS LehrerInnen, die einen Masterabschluss haben? Oder erlangt Mensch mit einem Masterstudium an der PH zwar einen akademischen Abschluss, kann diesen aber nicht „verwerten“? Jedenfalls bewegt sich etwas in Sachen Aus- und Fortbildung bei den LehrerInnen.

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