Wo blogge ich denn?

Da ich derzeit beruflich sehr mit dem Aufbau des Virtuellen Campus an der Pädagogischen Hochschule Wien beschäftigt bin und dort ebenfalls einen Blog eröffnet habe, ruht die Arbeit hier. Ich werde Aktuelles zur Medienbildung vor allem am Blog des Zentrum für Medienpädagogik „PH Podcampus“ posten und diesen hier nur noch sporadisch für eher Persönliches nutzen.

All jene, die diesen Blog ev. per RSS mitlesen, sei also die Übernahme des Podcampus Feed empfohlen: http://podcampus.phwien.ac.at/feed/

Rahmenbedingungen für Medienarbeit in der Schule

faktoren_medienbildung

Berger Christian, 2009

Ich als ProduzentIn

medienrecht1Auszug aus dem Skriptum „Medienrecht“ des VFRÖ (Röthler/Hagen/Neuburger/Berger) 2008

Social Software Übersicht

soso1

Die ersten zwei Wochen mit G1

Meine Sorge wegen hohem Datentransfervolumen hat sich bereits gelegt. Da ich an vielen Punkten problemlos via WLAN einloggen kann, braucht der Rest trotz downloads nur einige MBs.

Modulare Zusammensetzung für die Anwendungsprogramme ist fein. Im Market ist doch eine Menge open source zu finden. Mit Google Applikationen (Kalender/Mail/Kontakte) alleine spielt sich nicht allzuviel ab. Die Eintragungen im Kalender sind mühsam, die Kontaktsuche greift nur auf den Namen und nicht auf andere Datenfelder wie z.b. Organisation oder Anmerkungen zu. Auf die Schnelle geht da wenig. Kategorisierungender Kontakte(Gruppen)  sind zwar auf der Google Seite möglich, werden aber im Mobile nicht ausgelesen.

Ich hab bis dato noch nicht herausgefunden wie z.b. markierte Texte kopiert und in eine andere Applikation übernommen werden können.

Der Browser ist für die Größe ziemlich gut nutzbar und durch die Trackball Funktion können auch für die Finger zu kleine Links komfortabel angeklickt werden. Ein Mangel ist auch, dass der eingebaute Browser nur Videos via Youtube Player abspielt. Plugins hab ich noch nicht gefunden. m3u files erkennt das Teil leider so nicht. audios werden nur von der sd Karte abgespielt. Leider sind den Playern auch ogg files unbekannt.

Der Akku schafft kaum einen ganzen Tag ohne zwischendurch aufgeladen zu werden. Dabei wird er dann allerdings ziemlich warm, was auch nicht grad ein gutes Zeichen ist.Allerdings ist es super, dass via USB Kabel an jedem Rechner aufgeladen werden kann.

Die Übertragung zwischen PC und G1 via USB funktioniert einwandfrei – ist aber bei anderen Mobiles auch zumeist kein Problem.

Schade auch, dass das Telefon bzw. die Online Verbindung seperat nicht ausgeschaltet werden können. Also Notizen können nur gelesen werden, wenn zuvor auch das Telefon eingeschaltet wurde (aber das ist vermutlich ein TMobile/Google Setting).

Bis dato Fazit: Das G1 ist zwar recht nett aber eigentlich noch im Beta Stadium. da nutzts auch nix wenn bereits an erweiterten Touchscreen Funktionen gearbeitet wird, wenn die Grundfunktionen noch nicht optimal zusammenspielen. Demnächst möchte ich mal die Podcatcher ausprobieren – mal sehen ob das funkt.

Palm to G1: connection failed

Easy ist die internette Welt wenn es Standards gibt. Wenn die aber nicht zusammenpassen wirds mühsam. So auch in meinem Fall. Hatte etwa 500 Kontakte vom Palm zu Google zu transferieren. OK mir ist ohnehin dabei mulmig mien Konatktadressen und mails auf einem Google server zu speichern – aber anders gehts beim G1 nicht. Direkttransfer ist soweit ich bis dato mitgekriegt habe nur auf die Speicherkarte und da auch nur Musik und Bilder möglich.

Nun Palm liefert beim Export ein csv file und Google kann ein solches importieren. Allerdings entgegen der Meldungen ist es sehr wohl wesentlich wie die Datenfelder benannt werden. Google ist da gar nicht so „umgänglich“. Sowohl Reihenfolge als auch Feldbezeichnungen sind exakt einzuhalten, da sonst nix dort landet wo es hingehört. Also hab ich manuell die Kontakte bearbeitet (zwei Tage lang) und sie dann importiert. Freude als alle Kontakte letztlich am G1 waren. Dann aber eine böse Überraschung. Die Kontaktgruppen von Googles online Plattform werden beim G1  ignoriert. Es gibt die vorgegebenen Kontaktgruppen am G1 – zusätzliche Gruppen – sorry.  Nun da die Suchfunktion nur auf die Namen – zwar mit rechts und links Trunkierung – aber nicht auf andere Felder wie z.b. Organisationen o.ä. zugreift wirds wohl ein wenig mühsam hier Kontakte zu finden, die vielleicht nicht namentlich aber von der Organisation her taugen.

Noch böseres erwartet mich wohl beim Transfer des Kalenders. Palm liefert nur dba files – Google Kalender kennt Import via Outlook kompatible Formate. Nach einem passenden Kovertierungsprogramm…sonst wartet ein tagelanger manueller Eingabeprozess auf mich.

Positiv ist die Webanbindung des G1. Funktioniert wunderbar schnell über WLAN ode auch die Datenleitung von T-Mobile. Auch die Darstellung ist brauchbar. Weniger Freude wiederum bei den ersten versuchen Audiofiles abzuspielen. m3u files? Unbekanntes Format. ogg? mp3? Unbekanntes Format. Audios werden wohl nur via Card abgespielt – da funktionieren mp3 und wav zumindest. Mulitmediaeinstieg ist nicht ganz geglückt. Da fehlt noch einiges. Vielleicht auch an meinem Knwohow.

Web 3.0 und der erste G1 Tag

Neben dem Einrichten des neuen Google Mobiles bleibt natürlich auch Zeit auf Bloglines meine Blogs durchzustöbern und da Treff ich doch glatt auf ein Referat von Beat Döbeli über Web 3.0. Schon de Geschichte übers Zustandekommen des Vortrages ist skurril. der Vortrag selbst führt ins Metaverse. Absolut empfehlenswert.

Spätestens bei dem Punkt, wo er auf das antike Rom in Google Earth verweist, bin ich wieder da wo ich virtuell wegging: bei Google und dem G1.

Der Transfer meiner Kontaktdaten vom Palm auf das G1 ist nicht Web 3.0 sondern steiniger Weg. GoogleKontakte gestatten zwar den Import von csv files aber definiert nirgends die Feldnamen zur Zuordnung. Das muss mensch sich selbst zusammenbasteln und bei ca. 750 Kontaktdatensätzen wird das ein wenig mühsam. Aber gut wieder mal das Verzeichnis durchforsten ist ja auch nicht schlecht.

Ansonsten bin ich von der Freisprecheinrichtung fasziniert, da hier endlich eine einwandfreie Sprachübertragung inkl. einem tauglichen Mikro geboten wird. An die Touchscreen Bedienung gewöhne ich mich allmählich und die Auswahl an Zusatzprogrammen im Market gilt es noch zu durchforsten.

Die ersten Erfahrungen mit dem G1 lassen mich Hoffnung schöpfen. Lediglich die Googlesche Datenüberwachung sitzt mir im Genick.

G1 mobile – google ausgeliefert oder echt tauglich?

G1 googles neues Mobile

G1 googles neues Mobile

Seit gestern bin ich nun voll mobil Ich hab mir ein G1 via Tmobile zugelegt.

Was hat mich dazu bewogen?

Erstens möchte ich die Funktionalität des Internets am Mobile in der Praxis ausloten.

Zweitens interessiert mich wie das Betriebssystem Android läuft und mit open source zusammenspielt.

Drittens will ich wissen inwiefern die Multimediaanwendungen in der Praxis taugen.

Viertens möcht ich wissen, ob das auch im Unterricht tauglich sein könnte. Kerres hat in seinem Blog vor einiger Zeit schon über die Implementierung und Nutzung von google docs für den Hochschulbetrieb berichtet.

Und fünftens macht mich mein palm treo 650 verzweifeln ob der fürchtlich schlechten Usability, dem nicht vorhandenen Support (selbst ein Netzteil gibts nur via online shop aus der usa) und den zuletzt vermehrt aufgetretenen Tastaturproblemen. Es ist einfach mühsam aus der Telefonliste (ca 200 Einträge)  via scroll einen Kontakt rauszusuchen, bloss weil sich die zweite Reihe in der Tastatur mal wieder verabschiedet. Offenbar ist nach vier Jahren Intensivnutzung der Ruhestand angesagt. Das war beim Nokia Communicator zuvor auch so.

Zuletzt haben mich die Kosten überzeugt.  Um einen Euro gibt es so ein Gadget wohl nicht so bald wieder. Klaro 39 Euro monatliche Grundgebühr ist auch nicht ohne, aber bei 35 war ich schon mit dem Billiganbieter Bob. Übrigens eine Bobnummer kann ,an zwar laut Homepage von Bob mitnehmen, aber am am anderen Ende erfuhr ich, dass die Nummer aus technischen Gründen nicht übernommen werden kann. Also neue Telnummer und die auch an viele Leute kommuniziern usw…

So das war der Beginn – jetzt halt ich das neue Teil in Händen und es ist erst mal schön. Und nach dem ersten Einschalten gilt es sich Google zu unterwerfen. Seitenlang Kleingedrucktes in den Google Nutzungsbedingungen. Ja ich unterwerfe mich. Technisch kann ich ohnehin nicht mehr nachvollziehen, was da alles an Daten mitgespeichert wird. Offiziell und inoffiziell. Die Synchronisation mit Google läßt sich jedenfalls wegschalten und die lokal gespeicherten Daten sind im WLAN Betrieb des Laptops auch nicht grad sicher. Bedenken sind da, ob sich aber alle Befürchtungen bewahrheiten, werd ich wohl in den nächsten beiden Jahren sehen. So lange läuft jedenfalls der Vertrag von T-Mobile.

Die Tastatur ist jedenfalls für mich tauglich – ohne sowas könnte ich kein SMS schreiben. Auch der Touchscreen funktioniert auf den ersten Blick . Meine ersten Erfahrungen werd ich versuchen, da im Blog zu dokumentieren.

medienbildung konkret: 2 Diskussionsveranstaltungen

Kurzer Hinweis in eigener Sache:

  • Mo 10.Nov. 2008, 17:00 – 20:00 Uhr, ZOOM Kindermuseum
    Diskussionsveranstaltung

    „medienbildung konkret: MEDIENkulturBILDUNG“

    Sozialisation durch Medien und Kultur.
    Es diskutieren: Dr. Sirikit Amann (bmukk), Dr. Theo Hug (Uni Innsbruck), Dr. Marci-Boehncke (PH Ludwigsburg), Dr. Menasse (ZOOM)

  • Mi 26.Nov. 2008, 17:00 – 20:00 Uhr, ZOOM Kindermuseum,
    Diskussionsveranstaltung
    „medienbildung konkret: VIELFALT oder EINFALT?“
    Lernen in der österreichischen Medienlandschaft.
    Es diskutieren: Mag. Christian Jungwirth (Okto – Community TV), Armin Thurnherr (Falter), Barbara Waschmann (die junge normale), Dr. Astrid Zimmermann (Medienhaus Wien)
    Detailinformationen/Anmeldung/Inskription: http://www.phwien.ac.at/zmp

Hostnig blogt auf Reise – vom Lernen und Lehren

Helmut Hostnig war bis letztes Jahr Lehrer an der Wiener Hauptschule am Loquaiplatz und hat dort viele Jahre eine Radiogruppe mit SchülerInnen aufgebaut (Radiobande Loquaiplatz) und betreut. Zuletzt hat er mit den SchülerInnen die Radioarbeit auch mit einem Weblog begleitet. Nun sag einer, dass LehrerInnen nicht lebenslang lernen und nicht am Ball der Zeit sind :) ) – Naja zugegeben Hostnig ist da schon was Besonderes.

Seit September ist  Hostnig nun im Vorruhestand, wodurch er medial noch umtriebiger wird und gleich mal zu einer Rundreise durch Südamerika antritt. Urlaubsreise? Weit gefehlt – es geht ihm um die Herstellung eines Dokumentarfilmes über Felsbilder in Peru, die mehrere tausend Jahre alt sind und nun davon bedroht sind dem geplanten Uranabbau (Tagbau!) zum Opfer zu fallen.

Nun was hat das mit Schule und Medien zu tun:

a) Ist das Thema durchaus auch für den Unterricht interessant

b) Hostnig hat dazu – wie bei der Arbeit mit den Radiokindern gelernt – einen Blog angelegt. Hier kann Mensch die Reise mitverfolgen (soweits Netzzugang auf 4500m Seehöhe gibt – Einträge könnten daher auch etwas unregelmäßig sein) und auch Kommentare oder Fragen abgegeben werden, die dann auch seinerseits in die Interviews vor Ort einfließen können. Also auch eine Chance sozusagen aus dem Klassenzimmer direkt in eine Dokumentarfilmentstehung einzugreifen.

Bin gespannt, ob da was über das passive Mitlesen hinaus entstehen kann.